Ev.-luth. Kirchengemeinde Im Hochsolling
Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Im Hochsolling entwickelte innerhalb eines fünfjährigen Zeitraums bis 2013 ein eigenständiges Pilgerangebot in Form von Meditationswegen mit verschiedenen Stationen, die sowohl Einzelwanderer als auch Gruppen nach Beendigung der Projektphase anhand eines „Wegbegleiters“ dann auch ohne ortskundige Führung begehen können. Zentrale Funktionen bilden dabei die Kirchen und Kapellen der Orte.  

Mit dem Pilgerprojekt "ich gehe mit" der Kirchengemeinde soll Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Konstitution ermöglicht werden, unterwegs in der Natur Abstand zum Alltag zu gewinnen und neue spirituelle Erfahrungen, auf Wunsch in Begleitung ausgebildeter Pilgerbegleiter, zu sammeln.

Das Projekt wurde über 5 Jahre durch den Innovationsfonds der Evangelischen Landeskirche Hannovers gefördert. (2009-2013)

 Die Vielzahl der Pilger, die sich auf „ihren“ Weg begeben, bestätigt die Erfahrung, dass die Menschen unserer Zeit eine neue Qualität von religiöser Sehnsucht haben. Sie fragen wieder nach Gott, sie suchen die Stille, den inneren Frieden und sie fragen: “Woher kommt die Kraft, im Alltag durchzuhalten?“ Nur ein Teil der religiös Suchenden wendet sich mit diesen Wünschen und Fragen an die beiden großen Kirchen.

 Was aber geradezu boomt, ist die Idee des Pilgerns als Reise ins Weite, Unterwegssein zum Heiligen, ohne vorher zu wissen, was auf dem Weg passiert. Die überraschende Beobachtung ist, dass viele Kirchenferne sich auf eine eher säkulare Erfahrung einlassen (Wandern in der Natur) und gleichzeitig erwarten, dass Gott ihnen darin begegnet.

Zielsetzung: Mit dem Pilgerangebot "ich gehe mit" in Neuhaus, Fohlenplacken und Silberborn soll Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Konstitution ermöglicht werden, unterwegs in der Natur Abstand zum Alltag zu gewinnen und neue spirituelle Erfahrungen zu sammeln.

Die Erfahrung des Pilgerns als geistliche Suchwanderung soll durch das Projekt auch den Menschen ermöglicht werden, die aus verschiedenen Gründen keine längeren Strecken bewältigen können: Alte, Kranke, Menschen mit Handicaps, Berufstätige, Mütter mit Kleinkindern, etc.

Die Wege:

Bereits begehbare Wege: Sommerweg, Zachäusweg, Weg des Guten Hirten, Lebensweg, Brunnenweg, Heimatweg, Märchenweg, Müßiggang, Sehnsuchtsweg, Psalmenweg, Krimiweg und Lutherweg.